kfw Fördermittel für Nichtwohngebäude

Ab dem 01.07.2021 können Sie kfw Fördermittel für Nichtwohngebäude beantragen/in Anspruch nehmen. Lassen Sie sich Ihren Nichtwohnbau mit Tilgungszuschüssen fördern. Sie können mit dem deumoba-Modulbausystem in Verbindung mit unseren erfahrenen Energieberatern die Anforderungen an die Fördermittel erfüllen und so nicht nur einen Tilgungszuschuss von bis zu 17,5% erhalten, sondern auch zukunftsorientierte Energieeinsparungen nutzen. Die deumoba-Modulbauanlagen stehen damit der konventionellen Bauweise hier in nichts nach, sind dazu noch schneller, sauberer und wirtschaftlicher. Neben den Fördermitteln für Gebäude sind weitere Fördermöglichkeiten für die Heizungsanlagen (Primärenergiezufuhr) möglich.

Wir begleiten Sie ganzheitlich, inkl. Vermittlung erfahrener und zugelassener Energieberater, sowie deren Begleitung. Wir beraten Sie gerne und unterstützen Sie bei der Realisierung Ihres Vorhabens. 

WIR SCHAFFEN IHNEN RAUM

Rufen Sie uns an oder nutzen Sie unser Online-Anfrageformular, wir melden uns bei Ihnen und unterstützen Sie bei Ihrem Vorhaben. Sie können sich selbstverständlich auch selber auf den Seiten der kfW oder anderen Quellen informieren oder nutzen Sie die von uns nachfolgend zusammengetragenen Informationen. Bitte beachten Sie unsere Anmerkungen am Ende der Information.

Um Ihre Energiekosten dauerhaft zu senken und das Klima zu schützen können Sie in ein energiesparendes Gebäude investieren. Dies ist im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung möglich. Bei der KfW startet ab dem 01.07.2021 die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Dieses Programm gilt für alle Wohngebäude (Eigentumswohnungen, Ein- oder Mehrfamilienhäuser oder Wohnheime) und für alle Nichtwohngebäude (Gewerbegebäude, kommunale Gebäude oder Krankenhäuser).

Das Ziel der neuen Förderung ist es, den Primärenergiebedarf von Gebäuden bis 2050 (im Vergleich zu 2008) um 80 Prozent zu senken. Dies soll durch eine Kombination aus Energieeinsparung und Einsatz erneuerbarer Energien erzielt werden. Sollten Sie also beim Bauen und Sanieren Ihres Gebäudes einen größeren Augenmerk auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung und erneuerbare Energien legen, wird dieses nun im höheren Maße gefördert. Die Förderung können sie ganz einfach durch einen einzigen Antrag beantragen (hierbei sind direkt die Fachplanung sowie die Baubegleitung enthalten).

Durch das Programm „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ können Sie Ihren Neubau oder Ihre Sanierung zum Effizienzgebäude sowie einzelne energetische Maßnahmen fördern. Für den Neubau oder den Kauf eines Effizienzgebäudes gibt es zwei Arten der Förderungen. Ihr Neubau (oder auch Kauf eines Effizienzgebäudes) können Sie entweder durch einen Kredit mit Tilgungszuschuss oder durch einen direkt ausgezahlten Zuschuss fördern. Die Höchstgrenze der geförderten Kosten orientiert sich dabei an der Nettogrundfläche Ihres Gebäudes.

Effizienzgebäude

(Tilgungs-)zuschuss

Effizienzgebäude 40

20 %

Effizienzgebäude 50

22,5 %

Effizienzgebäude 40
Erneuerbare-Energien-Klasse oder Nachhaltigkeitsklasse

15 %

Effizienzgebäude 55

15 %

Effizienzgebäude 55
Erneuerbare-Energien-Klasse oder Nachhaltigkeitsklasse

17,5 %

Neben der Förderung für Ihr Nichtwohngebäude gibt es auch eine Förderung für eine Fachplanung und Baubegleitung (sowie eine Nachhaltigkeitszertifizierung).

Der Zinssatz der Kredite orientiert sich für kommunale Gebietskörperschaften sowie Gemeinde- und Zweckverbände an der Kapitalmarktentwicklung. Für alle anderen Antragsteller hängt der Zinssatz von der Bonität ab.

Bitte beachten Sie die richtige Reihenfolge für eine Fördermöglichkeit. Zuerst sollte der Antrag gestellt werden, bevor Sie einen Liefer- oder Leistungsvertrag oder Kaufvertrag abschließen. Allerdings können Sie bereits vor Antragsstellung einen Planungs- und einen Beratungstermin in Anspruch nehmen.

Maßnahme

Tilgungszuschuss ohne Austausch einer Ölheizung

Tilgungszuschuss bei Austausch einer Ölheizung

Gas-Brennwertheizung „Renewable Ready“

20 %

20 %

Gas-Hybridheizung

30 %

40 %

Solarthermie-Anlage

30 %

30 %

Biomasse-Anlage, Wärmepumpe, Hybrid­heizung mit Erneuerbare Energien und innovative Heizungstechnik

35 %

45 %

Gebäudenetz9  mit mindestens 25 % erneuerbaren Energien

30 %

40 %

Gebäudenetz  mit mindestens 55 %­ erneuerbaren Energien

35 %

45 %

Optimierung der Heizungsanlage

20 %

  • bis zu 15 Mio. Euro als Kredit
  • Bauantrag oder die Bauanzeige muss mind. 5 Jahre zurückliegen
  • Zinssatz der Kredite für kommunale Gebietskörperschaften und Gemeinde- und Zweckverbände: Orientierung an der Kapitalmarktentwicklung
  • Zinssatz der Kredite (für alle anderen Antragsteller) hängt von Ihrer Bonität ab
  • Förderung für die Fachplanung und Baubegleitung
  • Beachtung der richtigen Reihenfolge für die Fördermöglichkeit: Stellung Antrag vor Abschließung eines Liefer- oder Leistungsvertrag oder Kaufvertrag

Sollten Sie Ihr Vorhaben lieber durch einen Zuschuss fördern, dann haben Sie die Möglichkeit sich an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu wenden. Seit Januar 2021 fördert das BAFA alle einzelnen energetischen Maßnahmen der BEG EM mit einem direkt ausgezahltem Zuschuss. Dieser Zuschuss entspricht der Höhe des Tilgungszuschusses des KfW-Kredit.

Wenn Sie eine Förderung in Anspruch nehmen, ist es verpflichtend für die Fachplanung und Baubegleitung einen Experten oder eine Expertin für Energieeffizienz aus der Liste der Deutschen Energie-Agentur (dena) zur Unterstützung heranzuziehen. In Zukunft wird eine akustische Fachplanung sowie die Nachhaltigkeitszertifizierung bei Neubau und Sanierung zum Effizienzhaus mit dem Qualitätssiegel „Nachhaltiges Gebäude“ im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gefördert

Für ein Effizienzhaus

Für das Heranziehen einer Bauleitung werden die
Kosten bis 10,00€/qm Nettogrundfläche (max. 40.000,00 € pro Zusage und
Kalenderjahr) gefördert – davon erhalten Sie 50% (bis zu 20.000,00€). Bei Erreichen
eines Effizienzgebäudes mit Nachhaltigkeitsklasse werden Kosten bis zur
gleichen Höchstgrenze wie bei der Baubegleitung gefördert – also erhalten Sie
davon ebenfalls 50%.

Für einzelne energetische Maßnahmen bei bestehenden Gebäuden

Für die Baubegleitung für einzelne Maßnahmen
bei bestehenden Gebäuden werden Kosten bis 5,00€/qm Nettogrundfläche (max.
20.000,00€ pro Zusage und Kalenderjahr) – davon erhalten Sie bis 50% (bis zu
10.000,00 €).

Nur noch einen Antrag stellen

Sie können den Antrag für eine Baubegleitung direkt mit Ihrem Kredit- und Zuschussantrag stellen. Wenn Sie sich für einen Kredit entscheiden, erhöht sich Ihr Kredit­betrag um die Kosten der Bau­begleitung. Von diesen Kosten erhalten Sie 50 % als Tilgungszuschuss. Wenn Sie sich für einen direkt aus­gezahlten Zuschuss entscheiden, erhöht sich Ihr Zuschuss um 50 % der Kosten für die Baubegleitung.

Alle auf dieser Seite dargestellten Informationen sind nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen, wir wollen und dürfen Sie jedoch nicht speziell in diesem Bereich beraten. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, stellen wir gerne den Kontakt zu unseren Fachpartnern her, die Sie umfangreich in allen Bereichen informieren können. Wir können Ihnen weder direkt noch indirekt eine Finanzierung, eine Förderung oder eine energetische Beratung anbieten, sondern stehen Ihnen hier lediglich unterstützend zur Seite. Alle gemachten Angaben sind unverbindlich und individuell durch die Fachberater zu verifizieren. Bitte nehmen Sie diesen Hinweis zur Kenntnis und bringen uns hierfür Ihr Verständnis entgegen, vielen Dank, Ihr deumoba-TEAM